Ein Erasmus+ Kurs mit dem Titel „Creative Strategies for Language Teachers: Make it Easy, Make it Real!“ brachte mich nach Amsterdam – und vor allem mit einer bunt gemischten Gruppe zusammen: Kolleg:innen aus Spanien, Italien, Frankreich, Portugal, Ungarn, Polen, Belgien und sogar aus China teilten ihre Erfahrungen zu Sprachunterricht, Methodik und Schulalltag in ganz unterschiedlichen Bildungssystemen.
Unter den Teilnehmer:innen waren auch einige Erasmus+ Koordinatorinnen, mit denen ich mich abseits des Kursprogramms rege über unsere jeweiligen Projekte und Mobilitäten austauschen konnte. Genau dieser Blick über den eigenen Tellerrand und das Netzwerken mit Kolleg:innen aus so vielen Ländern haben diese Zeit für mich besonders wertvoll gemacht.
Amsterdam selbst habe ich in dieser Woche von allen Seiten kennengelernt: zu Fuß, mit dem Fahrrad und per Boot. Ich entspannte im Vondelpark, schlenderte an den Grachten entlang, besuchte die Blumenmärkte und verkostete niederländischen Käse. Die Stadt hat mich mit ihrer entspannten Atmosphäre, den unglaublich freundlichen Menschen und ihrem pulsierenden Leben begeistert.
Auch außerhalb von Amsterdam gab es einiges zu entdecken: die malerischen Windmühlen von Zaanse Schans, das pittoreske und gemütliche Haarlem sowie Den Haag mit seinem kulturellen Flair und dem Internationalen Gerichtshof. Und wer hätte gedacht, dass es in den Niederlanden auch traumhafte Strände gibt?
Ein besonderes Highlight waren die Museumsbesuche: Van Goghs Sonnenblumen, Rembrandts Nachtwache und Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring zu sehen, war ausgesprochen beeindruckend. Sehr bewegend war auch der Besuch des Anne Frank Hauses, der einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Eine tolle Gruppe, wertvolle internationale Kontakte und jede Menge neue Eindrücke – kulturell wie persönlich. Solche EU-geförderten Fortbildungen sind ein schönes Beispiel dafür, wie bereichernd der Austausch mit Kolleg:innen aus ganz Europa für den eigenen Unterricht sein kann.
Beatrice Maierhofer







