Eine Woche Irland – das bedeutete für mich nicht nur grüne Hügel, freundliche Menschen und typisch wechselhaftes Wetter, sondern vor allem: Englisch sprechen, Kultur erleben und über den eigenen Unterricht reflektieren.
Gemeinsam mit 15 Lehrer:innen aus ganz Europa nahm ich an einem Englischkurs teil, der durch Erasmus+ gefördert wurde. Unser Lehrer John gestaltete den Unterricht mit viel Humor, abwechslungsreichen Methoden und einem klaren Fokus: Sprechen, Sprechen, Sprechen! Dabei kamen moderne Unterrichtsansätze, lustige Sprachspiele und durchaus anspruchsvolle Diskussionsthemen zum Einsatz – von Alltagssituationen bis hin zu gesellschaftlichen Fragestellungen. So wurde das Englischüben nie langweilig und gleichzeitig richtig effektiv.
Natürlich kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz: Ich besuchte spannende Museen, erkundete die beeindruckende irische Landschaft bei Ausflügen und wagte mich sogar an einen Einführungskurs im Irish Dance. Dabei bekam ich tiefe Einblicke in die irische Geschichte und Kultur, die ich sehr faszinierend fand. Außerdem hatte ich viele Gelegenheiten, mein Englisch im Alltag anzuwenden – sei es im Bus, in der Buchhandlung oder im Pub.
Was mich besonders bereichert hat, war, selbst mal wieder in der Rolle der Lernenden zu sein. Der intensive Austausch mit Kolleg:innen aus ganz Europa hat mir viele neue Impulse gegeben. Diese Erfahrungen nehme ich mit nach Hause, denn sie helfen mir, meine eigene Unterrichtsgestaltung neu zu überdenken – und ich hoffe, dass meine Schüler:innen langfristig davon profitieren werden.
Mein Fazit: Sprachkenntnisse aufgefrischt, internationale Kontakte geknüpft, neue Perspektiven gewonnen. Solche EU-geförderten Bildungsreisen zeigen ganz deutlich, dass Europa vom Austausch und Miteinander lebt – und Sprache dabei der Schlüssel ist.
Beatrice Maierhofer


